Freitag, 30. September 2011

Nelson

Nach einem mehrstündigen Puzzlemarathon haben wir Zeit uns mal wieder bei euch zu melden.
Mittlerweile sind wir in Nelson, einem kleinen Örtchen, 12 Stunden von Vancouer mit dem Bus entfernt, angekommen.
Die Fahrt nach Nelson war zwar lang, aber sie hat sich auf jedenfall gelohnt. Einerseits weil Nelson einfach toll ist, mit seinen kleinen Lädchen und dan alten Häusern und dem See und den Bergen (einfach mit allem) und andererseits, weil wir Linda wieder gesehen haben! :)




Das Hostel hier ist auch viel schöner als das in Vancouver. Wir haben hier ein Zweibettzimmer und alle sind so nett und auf ihre eigene Weise verrückt.
Den Tag haben wir mit einem schönen Frühstück begonnen, dann hat Linda uns das Städchen mit seinem Park direkt am See gezeigt. Nachdem wir einkaufen waren und gepuzzlet haben, haben wir versucht uns zu dritt ein schönes 3-Gänge Menü zu kochen... ein 3-Gänge Menü ist es geworden, schön aber eher nicht. :D Der Salat als Vorspeise ging, abgesehen von ein paar braunen Salatblättern, dann gab's angebrannte Wedges und zum Schluss gab's angebrannten, klebrigen Milchreis. :D Aber es hat uns trotzdem geschmeckt!

Erik's Lynn Canyon & City Tour

Nachdem uns die erste Tour von Erik so gefallen hat, haben wir uns am Dienstag entschlossen auch noch die zweite Tour mitzumachen . Dieses mal hat er uns den Lynn Canyon, Chinatown und das Armenviertel gezeigt.
Der Lynn Canyon war nicht so schön wie der Capilano Canyon, aber dafür haben wir bei der Tour mehr von der Stadt gesehen.



Am Anfang fanden wir China Town noch ganz schön - mit den chinesischen Bögen und dem Garten (und wir haben herausgefunden, dass unser Sterzeichen Affe ist).

Allerdings sind wir dann weiter gegangen und haben uns die typisch chinesischen Läden angeguckt und, leider sah dort alles nicht mehr ganz so toll aus und es roch auch mehr nach Hundefutter, als nach Gewürzen. Leider kommt man von dort aus auch ganz schnell in das Elendsviertel von Vancouver. Dort sind wir zum Glück nur mit dem Bus durchgefahren, weil es schon ein bisschen unheimlich war. Die Menschen haben dort eine ganz andere Mentalität. Besonders komisch war es, als Erik zu uns meinte, dass wir auf die rechte Seite gucken sollten, um die ganzen Obdachlosen zu sehen, das waren sehr viele.
Am Ende sind wir noch die Bibliothek, die ein Bisschen wie ein römisches Colusseum aussieht, gegangen. Sie ist wirklich schön und sehr groß. Abends mussten wir dann noch im dunkeln unsere Rucksäcke packen, da unsere koreanische Zimmernachbarin schon tief und fest am schlafen war (Und am schnarchen!).

Montag, 26. September 2011

Vancouver Aquarium und Granville Island

Soo.. heute mal wieder ohne Fotos, weil 1. ich (Lari) meine Kamera im Hostel vergessen habe, 2. Pia zwar etwa drei Fotos gemacht hat, die wir aber noch nicht auf den PC gezogen haben und 3. weil wir Francis' Fotos noch nicht haben... aber man kann ja trotzdem erzählen:
Wegen des Dauerregens mussten wir uns etwas übelegen, das man möglichst drinnen machen kann. Zur Auswahl standen das Museum of Anthropology und das Aquarium; auch wenn Francis und Sebastian eher für das Museum zu sein schienen, sind wir dann- wohl nicht ganz ohne unseren Einfluss- doch ins Aquarium gegangen ;)
Da Francis heute Geburtstag hat, hat er für uns die Hälfte des Eintritts bezahlt... jaja, eigentlich hätte es umgekehrt sein müssen... aber es war sehr nett von ihm :)
Jedenfalls sahen wir uns dann Otter, Beluga Wale, ein Faultier, Seesterne und vieles mehr an. Auch ein Film im aquariumeigenen 4D-Kino gehörte dazu, sodass wir durchgerüttelt, mit Seifenblasen bepustet und mit Wasser bespritzt wurden und ganz nebenbei etwas über Pinguine, Haie und andere Tiere erfuhren.
Nach unserem Besuch im Aquarium hatten wir Hunger, sodass wir dann zur Granville Island fuhren, wo eine Art großer Markthalle steht, in der es alle nur erdenklichen frischen Lebensmittel gibt. Dort gibt es auch eine Abteilung mit "Imbissständen" aus vielen verschiedenen Ländern. Nach langem Überlegen entschieden wir uns für mexikanische Burritos- sehr lecker! :)
 Heute Abend haben wir noch ein paar Bewerbungen verschickt, in der Hoffnung, dass wir auch dann einen Job bekommen, falls unsere Vorstellungsgespräche am 6.10. schiefgehen.
Wahrscheinlich ist das meiste, was ich jetzt geschrieben habe für euch uninteressant, aber wenn man erstmal anfängt über seinen Tag zu schreiben, ist es schwierig über die ganzen Details hinwegzusehen ;) Liebe Grüße aus Kanada! :)

Sonntag, 25. September 2011

Ein kleiner Spaziergang durch den Stanley Park

Gesten waren wir mit ein paar Fotosüchtigen, die wir auf der Tour am Freitag kennengelernt haben, im Stanley Park. Laut dem Algerier, Raouf, ist der Stanley Park der größte Park Nordamerikas und um es in Laris Worten zu sagen," dazu auch noch sehr schön" . Allerdings wurde aus einem kleinen Spaziergang ein ca. 7-Stündiger mit vielen Fotopausen, da Raouf alles wirklich alles fotographieren musste.

Nachdem wir ewig lange die Lions Bridge begutachteten (und fotofragierten!!), ging es den Seawalk entlang, erst für Francis (dem Phillippiner) zu Starbucks und dann in die Stadt zur olympischen Fackel, wo sich vier Hochzeitspaare tummelten, die ebenfalls alle von Raouf auf Fotos dokumentiert werden mussten. :D
 
Heute haben wir nicht viel gemacht, außer uns um Bewerbungen gekümmert... mal sehen, was dabei rauskommt ;)

Freitag, 23. September 2011

Erik's Capilano Canyon & City Tour

Heute haben wir an Eriks berühmt, berüchtigter 9-stündigen Tour teilgenommen und wir sind sowohl von unserem guide, wie auch von dem was wir gesehen haben begeistert!
Morgens ging es mit einer Stadtführung los, bei der wir viel über den erst in den letzten 14 Jahren hochgezogenen Stadtteil mit seinen über 60 Hochhäusern, wie auch über deren enorme Appartmentpreise erfahren haben.
 Nach einem kurzen Stop in einem angeblich günstigen Coffe Shop (über 5$ für ein nicht besonders leckeres, simples Käsetoast!), ging es mit dem Seaboat weiter zum Capilano Canyon.
Dort sind wir dann einige Stunden lang durch den kanadischen Regenwald, in dem übrigens auch die Twilight Filme gedreht wurden (abgesehen vom ersten Teil) gewandert.
 
Hier haben wir neben dem Wald, den Flüssen und den Wasserfällen einiges zu sehen bekommen: Waschbären, die uns von oben beobachtet haben, springende Lachse, Weißkopfseeadler, Kajakfahrer, die sich getraut haben, einen reißenden Fluss runterzufahren und ein Filmteam bei Dreharbeiten!

Schließlich gelangten wir zur Suspension Bridge, einer sehr langen und schaukeligen Hängebrücke.
Kaum zu glauben, dass das alles nur 8km von der Stadt entfernt liegt!
Momentan überlegen wir, am Dienstag Eriks andere Tour auch noch mitzumachen, denn diese hier hat sich auf jeden Fall gelohnt!
Wir hatten einen tollen und sehr ereignissreichen Tag, sodass wir bestimmt gleich totmüde ins Bett fallen werden! :)

Donnerstag, 22. September 2011

Unser Start in Kanada

So! Nachdem wir den ersten Tag in Kanada eigentlich verschlafen haben , wollten wir uns jetzt mal melden.
Allerdings hatte das auch Folgen für den zweiten Tag ...Wir waren so früh wach , dass unsere Zimmernachbarn schon um 6 Uhr von unserem Gekrame geweckt wurden. Nach einem sehr gewöhnungsbedürftigen Frühstück ging es dann auf in die Stadt ( mit Sebastian, der auch Working Holiday macht) .
Wir sind jetzt stolze Besitzer unserer eigenen SIN ( Sozialversicherungsnummer). Das mussten wir auch gleich ausnutzen und haben unser kanadisches Konto eröffnet und unsere kanadische Handynummer, allerdings ändert die sich in jeder Stadt wieder :P.
 Erkenntnis der ersten beiden Tage: Die Kanadier sind total nett, hilfsbereit und geduldig
    1.Bei der Suche nach einem geeigneten Adapter für unsere Laptops wollten wir in einerm europäischen Delikatessenladen fragen, wo man sowas findet. Anstatt uns nur den Weg zu beschreiben, kam der Verkäufer gleich mit in den Laden und hat uns geholfen , den richtigen zu finden.
   2. Man muss nur eine Karte in der Hnad halten und man wird garantiert angesprochen , wohin man möchte, ob sie einem helfen können und was man in Kanada macht .
  3.Handyverkäufer , Beamte und Banker hören sich auch alle Fragen drei mal an und sind dabei immer noch freundlich, geduldig und immer noch motiviert ( auch wenn die meisten keine Kanadier sind, sondern Chinesen)

Da wir noch nicht so ganz mit den kanadischen Münzen vertraut sind, bezahlen wir in Biebern,Enten und Elchen( den Motiven auf den Münzen)