Freitag, 7. Oktober 2011

Unsere Vorstellungsgespräche

Gestern hatten wir dann unsere Vorstellungsgespräche hier in Edmonton. Da kein Bus direkt zum "Skigebiet", bei dem wir uns beworben haben, führt, mussten wir von der nächstgelegenen Bushaltestelle aus sehr lange auf einem Stück Rasen neben der Straße herlaufen, bis wir unser Ziel erreicht haben. Dort angekommen stellten wir fest, dass die Skipisten hier kaum länger, geschweige denn steiler als die Schlittenberge bei uns zu Hause sind. Wir gingen in das kleine Gebäude, in dem die "Job Fair" stattfand. Hier tummelten sich sehr viele Menschen, die sich alle für Jobs in Snow Valley bewerben wollten. Die einzelnen Bereiche, die Jobs anzubieten hatten, hatten jeweils einen kleinen Tisch, an dem ein bis zwei zuständige Leute ein Interview nach dem anderen mit den Bewerbern absolvierten.
Larissas Interview verlief so:
Ich wurde aufgerufen, ging zum Tisch und die Damen stellten verblüfft fest, dass meine derzeitige Adresse in Vancouver ist (habe ich angegeben, weil wir die Adresse des Hostels in Vancouver für alles Mögliche bezutzen dürfen). Ich habe ihnen dann erklärt, dass ich working holiday mache und für etwa 10 Monate in Kanada bleiben werde. Die eine Frau meinte, sie versuche immer so zu tun, als sei sie deutsch, sei dabei aber nicht sehr erfolgreich (Warum will man  das??). Dann wurden mir Fragen gestellt wie, warum ich hier arbeiten will und was für Erfahrungen ich habe und was ich in welcher Situation machen würde, also alles recht normal. Das Gespräch verlief ganz gut, allerdings bieten die nur part-time im guest service an, damit würde ich nicht genug Geld verdienen, um hier zu wohnen und mich zu ernähren.
Pias Interview verlief etwas anders:
Die erste Frage die mir gestellt wurde war, woher ich genau aus Deutschland her komme und so ging es dann auch weiter:mit wem bist du hier?,... Mir wurden keine Fragen zu meinen vorherigen Jobs gestellt oder so typische Bewerbungsfragen, statt  dessen hat er mir viele verschiedene Adressen gegeben für Jobs in Camps von Ölfirmen. Nach ca. 5 Minuten war es dann auch schon zuende. Er meinte er wird sich melden. So habe ich mir mein erstes Interview nicht vorgestellt.

Bei den Interviews trafen wir Sebastian, mit dem wir in Vancouver ja schon etwas unternommen hatten, wieder. Mit ihm gingen wir dann nach "Downtown" und in ein anderes einkaufszentrum in Edmonton. Abends gingen wir dann mit einem Kanadier aus Vernon (Cora!) zu Boston Pizza und schauten uns ein Eishockeyspiel an. Gar nicht soo schlecht :-)

3 Kommentare:

  1. Schwizzer (weiblich):
    Ich drück euch die Daumen einen gut bezahlen Job zu bekommen.
    Vielen vielen Dank für die Vancouver-Karte, da müssen wir auch mal hin!
    Liebe Grüsse

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  2. Ja, es lohnt sich auf jeden Fall! :)

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  3. VERNON!!!! :)
    Ich habe gestern die Eltern von Jenny hier in Berlin getroffen, weil die im Moment in Deutschland sind. Und dann haben wir in einem Restaurant den Besitzer getroffen und zufällig erfahren, dass er in der Nähe von Vernon aufgewachsen ist und seine Eltern da immer noch wohnen :D:D Kleine Welt!

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